Bis zu 4.000 Euro Zuschuss vom Bund für Drohnenanschaffung – Und damit Tiere schützen

Erstellt: 29.01.2026
Von: Claudia

Zehntausende Rehkitze sterben jährlich durch landwirtschaftliche Maschinen. Die Jungtiere ducken sich bei Gefahr instinktiv tief ins hohe Gras, anstatt vor den herannahenden Maschinen zu fliehen, wobei dieses angeborene Schutzverhalten, das sie normalerweise vor Raubtieren bewahrt, ihnen während der Mähsaison zum tödlichen Verhängnis wird.

Moderne Wärmebilddrohnen lösen dieses Problem wirkungsvoll, da sie die versteckten Kitze rechtzeitig vor dem Mähen aufspüren können. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Dringlichkeit dieser Problematik, die jedes Jahr während der Mähsaison zum qualvollen Tod zehntausender Rehkitze führt, erkannt und stellt deshalb erhebliche finanzielle Mittel bereit, um Jäger, Landwirte und engagierte Tierretter, die sich dem Schutz der Wildtiere verschrieben haben, bei der Anschaffung dieser lebensrettenden Technik zu unterstützen.

Die Förderung beträgt bis zu 4.000€ pro Drohne.

Bundesförderung für Drohnen: So sicherst Du Dir bis zu 4.000€ Zuschuss

Die Förderlandschaft für Rehkitz-Rettungsdrohnen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, was vor allem daran liegt, dass Bund und Länder mittlerweile zahlreiche Programme aufgelegt haben, die den Erwerb solcher Geräte finanziell unterstützen.

Das BMEL beteiligt sich mit bis zu 60 Prozent an den Anschaffungskosten, wobei die Förderung auf 4.000 Euro je Gerät begrenzt ist. Dieser Förderbetrag gilt für Drohnen mit Wärmebildkamera, die speziell für das Aufspüren von Wildtieren ausgelegt sind.

Antragsberechtigt sind neben Jägervereinigungen und Kreisjagdverbänden auch eingetragene Vereine, die sich der Wildtierrettung widmen, sowie Zusammenschlüsse, in denen Landwirte und Jäger gemeinsam für den Tierschutz zusammenarbeiten.

Die Fördervoraussetzungen, die für alle Antragsteller verbindlich gelten, sind klar definiert und umfassen folgende Kriterien, welche vor der Antragstellung sorgfältig geprüft werden sollten:

  1. Nachweis eines konkreten Einsatzgebietes mit landwirtschaftlicher Grünlandnutzung
  2. Ehrenamtliche Durchführung der Rettungsaktionen ist verpflichtend
  3. Dokumentation geretteter Tiere für statistische Auswertungen
  4. Gültiger Drohnenführerschein vorhanden oder Bereitschaft zum Erwerb
  5. Mitgliedschaft in einer anerkannten Jägerschaft oder einem Tierschutzverein

Wer sich ausführlich über die staatliche Förderung für Rehkitz-Rettungsdrohnen informieren möchte, findet dort alle aktuellen Bedingungen und Fristen übersichtlich zusammengefasst.

Förderfähige Kosten und Abrechnungsmodalitäten

Neben dem reinen Kaufpreis der Drohne können auch bestimmte Zusatzausstattungen gefördert werden. Dazu zählen hochwertige Wärmebildkameras, zusätzliche Akkus für längere Flugzeiten sowie spezielle Transportkoffer. Die Abrechnung läuft nach dem Erstattungsprinzip, sodass Du erst in Vorleistung gehst und dann die Belege beim Landesamt einreichst. Die Auszahlung erfolgt in der Regel sechs bis acht Wochen nach Prüfung der Unterlagen.

Regionale Unterschiede bei der Antragstellung

Die Antragsfristen und zuständigen Behörden unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Bayern koordiniert das Amt für Ländliche Entwicklung die Förderprogramme, in Niedersachsen hingegen übernimmt die Landwirtschaftskammer diese Aufgabe.

Es empfiehlt sich dringend, bereits mehrere Monate vor dem geplanten Projektbeginn frühzeitig Kontakt mit der jeweils zuständigen regionalen Behörde aufzunehmen, da die zur Verfügung stehenden Fördermittel in der Regel stark begrenzt sind und nach dem sogenannten Windhundprinzip vergeben werden, was bedeutet, dass vollständige Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und bewilligt werden.

Viele Bundesländer öffnen ihre Antragsfenster bereits im Januar oder Februar, damit Landwirte und Flächenbewirtschafter ausreichend Zeit haben, ihre Anträge für die kommende Mähsaison fristgerecht einzureichen.

Rehkitzrettung durch moderne Technik: Warum der Staat diese Investition unterstützt

Die staatliche Unterstützung für Drohnentechnologie im Tierschutz hat handfeste Gründe. Schätzungen zufolge werden jährlich bis zu 100.000 Rehkitze bei Mäharbeiten getötet oder schwer verletzt – eine erschreckende Zahl, die durch koordinierte Suchaktionen drastisch reduziert werden kann. Wie verschiedene Medienberichte über Drohnen im Tierschutzprogramm zeigen, haben sich die Rettungserfolge seit Einführung der Technik vervielfacht.

Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die Förderung dieser Schutzmaßnahmen sinnvoll und gerechtfertigt. Tote Wildtiere im Mähgut gefährden die Gesundheit von Nutztieren. Die Investition in wirksame Präventionsmaßnahmen rechnet sich daher mehrfach, weil sie nicht nur dem Tierschutz und der Landwirtschaft zugutekommt, sondern letztlich auch die öffentliche Hand entlastet, die andernfalls mit höheren Folgekosten konfrontiert wäre.

Technische Anforderungen und geeignete Drohnenmodelle für die Wildtierrettung

Nicht jede Drohne ist für die Rehkitzsuche geeignet. Eine gute Wärmebildkamera erkennt Kitze auch im dichten Gras. Die Flugzeit sollte bei mindestens 25 Minuten liegen, damit größere Flächen ohne ständiges Wechseln der Akkus abgesucht werden können. DJI bietet mit Mavic und Matrice bewährte Profi-Drohnen.

Praktische Einsatzplanung: Vom Förderantrag bis zur ersten Rettungsaktion

Nach der Genehmigung beginnt die eigentliche Arbeit an dem Projekt. Die Abstimmung mit Landwirten ist unverzichtbar, damit Suchteams bei bekannten Mähterminen rechtzeitig einsatzbereit sind. Die Flüge erfolgen am besten frühmorgens, wenn der Temperaturunterschied zwischen Tier und Umgebung maximal ist.

Ein gut abgestimmtes Team setzt sich meist aus einem Drohnenpiloten, einem Kamera-Operator und mehreren Läufern zusammen, die Kitze bergen. Die Kommunikation läuft über Funk oder spezielle Apps, die Fundkoordinaten sofort an alle Teammitglieder übermitteln. Zahlreiche Vereine bieten inzwischen Schulungen an, in denen Neulinge von erfahrenen Rettern das nötige Wissen erhalten.

Übrigens lassen sich bei der Anschaffung von Drohnenzubehör häufig durch verschiedene Cashback-Programme und Rückerstattungsaktionen zusätzliche Einsparungen erzielen, die das Budget weiter entlasten.

Dein Einstieg in die aktive Wildtierrettung

Staatliche Förderung und technologischer Fortschritt machen das Jahr 2026 zum besten Zeitpunkt für den Einstieg in die Rehkitzrettung. Durch die Förderquote von bis zu 60 Prozent und maximal 4.000€ Zuschuss wird eine professionelle Wärmebilddrohne erschwinglich. Der Antrag ist unkompliziert, und die ehrenamtliche Arbeit ermöglicht aktiven Tierschutz. Wer sich jetzt informiert und zeitnah einen Antrag stellt, kann schon in der nächsten Mähsaison Leben retten.

Häufig gestellte Fragen

Welche umfassenden Informationen gibt es über die Förderung von Rehkitz-Rettungsdrohnen durch das Bundesministerium?

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein umfassendes Förderprogramm aufgelegt, das weit über die reine Finanzierung hinausgeht und moderne Drohnentechnik als wichtigen Baustein im ganzjährigen Tierschutz etabliert. Ausführliche Details zu allen Aspekten der staatliche Förderung für Rehkitz-Rettungsdrohnen finden Sie dort, einschließlich aller aktuellen Bedingungen und Fristen. Diese systematische Unterstützung zeigt, wie aus der ursprünglichen Rettung einzelner Rehkitze ein ganzheitlicher Ansatz für den Wildtierschutz geworden ist.

Wie hoch ist die maximale Förderung für Drohnen zur Rehkitz-Rettung und wer kann sie beantragen?

Die Bundesförderung übernimmt bis zu 60 Prozent der Anschaffungskosten für Wärmebilddrohnen, maximal jedoch 4.000 Euro pro Gerät. Antragsberechtigt sind Jägervereinigungen, Kreisjagdverbände, eingetragene Vereine zur Wildtierrettung sowie Zusammenschlüsse von Landwirten und Jägern. Diese hohe Förderquote macht die lebensrettende Technik auch für kleinere Vereine und ehrenamtliche Retter finanziell zugänglich.

Welche konkreten Voraussetzungen muss ich erfüllen, um eine Drohnen-Förderung zu erhalten?

Für die Förderung müssen Sie ein konkretes Einsatzgebiet mit landwirtschaftlicher Grünlandnutzung nachweisen und sich zur ehrenamtlichen Durchführung der Rettungsaktionen verpflichten. Zusätzlich benötigen Sie einen gültigen Drohnenführerschein und müssen Mitglied in einer anerkannten Jägerschaft oder einem Tierschutzverein sein. Die Dokumentation der geretteten Tiere für statistische Auswertungen ist ebenfalls verpflichtend.

Warum sterben jedes Jahr so viele Rehkitze während der Mähsaison und wie können Drohnen helfen?

Zehntausende Rehkitze sterben jährlich durch landwirtschaftliche Maschinen, weil sie sich bei Gefahr instinktiv ins hohe Gras ducken anstatt zu fliehen. Moderne Wärmebilddrohnen lösen dieses Problem effektiv, indem sie die versteckten Jungtiere vor dem Mähen aufspüren und deren Rettung ermöglichen. Diese Technologie hat sich als zuverlässigste Methode zur Verhinderung des qualvollen Todes der Wildtiere etabliert.

Welche Drohnen-Ausstattung wird speziell für die Wildtierrettung gefördert?

Gefördert werden ausschließlich Drohnen mit Wärmebildkamera, die speziell für die Wildtiersuche geeignet sind. Die Förderung von 4.000 Euro bezieht sich konkret auf diese professionelle Ausstattung, die für die zuverlässige Erkennung der Körperwärme von Rehkitzen im hohen Gras notwendig ist. Standard-Kameradrohnen ohne Wärmebildfunktion fallen nicht unter das Förderprogramm.

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Claudia

Hi, ich bin Claudi! Ich liebe Geld-zurück-Aktionen, sammle haufenweise Proben und versorge meinen gesamten Bekanntenkreis (auch ungewollt) mit Gratis-Deals. So werde ich mindestens einmal pro Woche gefragt: "Claudi, wo gibt's das kostenlos?!"

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